Empathie

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    • Jetzt versteh ich das endlich. Und ich Depp hab mir natürlich bei amazon auch noch die Vorstellung des Buches durchgelesen...

      Wobei ich bei dem Thread auch die ganze Zeit schon überlegt hab, was das eigentlich soll. Empathie mag ja wichtig sein, aber ich denke, dass man sie nicht erlernen kann. Das ist die Krux dabei. Ich kann mich vielleicht bemühen, mehr Verständnis für meine Schüler oder bestimmte situationen aufzubringen. Aber entwerde ich kanns oder ich kanns eben nicht. Was mir da ein Buch bringen soll, weiß ich nicht so genau. Praxisbeispiele?
    • Eigentlich wollte ich ja die Diskussion abschliessen, aber nach den letzten Einträgen, muss ich mich ja dann doch wohl zu Wort melden.
      1. Es ist ja klar, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht habe, das steht ja gleich in meinem ersten Beitrag. In dem Buch geht es übrigens nur am Rande um Empathie. Wenn das aber ein Problem ist, dass auf ein Buch hingewiesen wird, nehm ich es hier raus.
      2. Nach meinem ersten Beitrag hat sich die Diskussion zum Thema Empathie ziemlich verselbstständigt, wobei ich überrascht war über die Heftigkeit einiger Beiträge, was das Thema angeht. Zu dem Zeitpunkt der Diskussion ging es ja auch nicht um besagtes Buch. Mich hat aber erstaunt, dass bei einzelnen Beiträgen allein schon die Forderung nach "mehr" Empathie Unverständnis (oder Missverständnis) ausgelöst hat. Fakt ist ja aber, dass das (beobachtet man auch als Eltern) nicht in jedem Lehrer-Schüler-Umgang da ist.
      3. Eigentlich bin ich generell etwas erstaunt über die Aggressivität in einzelnen (selbstverständlich nicht allen) Beiträgen. Ich glaube Differenzen kann man auch gelassener austragen.
      4. Trotzdem hoffe ich hier auch in Zukunft weitere Beiträge (beruhigt euch: natürlich zu anderen Themen und ohne Hinweis auf Bücher) posten zu können, ohne schon allein, dadurch, dass ich hier erscheine, unabhängig von meiner Stellungnahme, gekontert zu werden.
      5. Ich hoffe diese Diskussion ist damit endgültig beendet. 8)
    • Re: Empathie

      Zurück zu Empathie:
      Ich bleibe dabei:

      A: Bringen meine "empathischen Fähigkeiten" keinem Schüler was, der MIT MIR nicht klarkommt, oder mit meiner Methodik oder was weiß ich.
      B: Kann man Empathie nicht lernen.

      Daher erübrigt sich doch die Diskussion. Denn man muss als Lehrer in der Ausbildung und im Berufsleben so viel lernen, dass man durchaus auch ohne super empathisch zu sein ein guter Lehrer sein kann!

      PUNKT
    • Re: Empathie

      "jacla" schrieb:

      Nach meinem ersten Beitrag hat sich die Diskussion zum Thema Empathie ziemlich verselbstständigt, wobei ich überrascht war über die Heftigkeit einiger Beiträge, was das Thema angeht. ... Eigentlich bin ich generell etwas erstaunt über die Aggressivität in einzelnen (selbstverständlich nicht allen) Beiträgen.

      Lehrer neigen dazu, auf Vorschläge zur Verbesserung Ihrer Professionalität Abstand nehmend zu reagieren. Das ist so vom Bodensee bis zur Nordsee und hört vermutlich an beiden Gewässern noch lange nicht auf. Ich vermute, dass Lehrer bei Vorschlägen oder gar Kritik ganz automatisch den Wunsch verspüren, sich zu rechtfertigen. Das liegt an der Ausbildung und an der Rolle, die Lehrer beim Lernen der Schüler einnehmen sollen. Wenn Lehrer alles richtig machen, dann sind Schüler auch erfolgreich, lernen Lehrer in der Ausbildung und später in der Praxis von den Kollegen und Vorgesetzten. Schließlich haben sie den Maßstab "alles richtig machen zu müssen" derart verinnerlicht, dass jeder Anflug von 'Da könnte mir doch ein Irrtum unterlaufen sein' oder 'Da könnte es noch etwas geben, was ich lernen kann.' Abwehr oder gar Angriff hervorruft.

      Ich hätte mir an dem Gedankenaustausch gewünscht, herauszufinden, wie sich Empathie - unter der sich jeder etwas anderes vorstellt - in konkretem Lehrerverhalten zeigt. Ich hätte mich gefreut, Beiträge von allen zu lesen, die sich damit auskennen, damit ich etwas dazulernen kann.

      hilde
    • Re: Empathie

      Lehrer sind so unterschiedlich wie alle Berufstätigen einer Branche und das wissen alle, die mal zur Schule gegangen sind. Ich halte wenig von Sätzen, die mit "Lehrer sind..." "Eltern sind..." "Ärzte sind..." "Handwerker sind..." beginnen.
      Empathie finde ich irgendwie kein diskutables Thema. Empathie setze ich als Grundfertigkeit bei gesunden erwachsenen Menschen voraus, wer keine Empathie empfinden kann, ist gestört. Das ist übrigens wirklich ein Krankheitsbild. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.psychoanalyse-laienforum.de/y030201.htm">http://www.psychoanalyse-laienforum.de/y030201.htm</a><!-- m -->
      Wenn so gestörte Menschen Kinder erziehen oder unterrichten ist das tragisch - gleich ob sie Eltern oder Lehrer sind. Für alle nichtgestörten Eltern oder Lehrer ist Empathievermögen den Kindern/Jugendlichen gegenüber normalstes Alttagsverhalten...
    • Re: Empathie

      "Meike" schrieb:

      Lehrer sind so unterschiedlich wie alle Berufstätigen einer Branche ...


      Ich meine Muster von Lehrerverhalten, die ich an mir selber und auch bei Kollegen festgestellt zu haben. Natürlich sind Lehrer unterschiedliche Individuen, aber es gibt wie in allen Berufen - meine ich - berufsspezifische Verhaltensmuster, die sich im Laufe einer Berufstätigkeit einstellen.

      hilde :)
    • Re: Empathie

      Ich wundere mich gerade wohin diese Diskussion führt.Empathie ist etwas was ich bei jedem "gesunden" Menschen vorraussetze.Aber ich sehe es als unmöglich an mich in jeden Menschen so hinein zu versetzen wie es vielleicht wünschenswert wäre.
      Und nun mal eine ketzerische Frage 8) .Wie steht es mit der Empathie der Eltern.Die ist doch meist nur beim eigenen Kind vorhanden.Da wird vorausgesetzt das der/die Lehrer über ausreichend Empathie verfügt um das "Kind" zu verstehen,es zu fördern.Aber da hört dann die eigene Empathie auf.Denn was die anderen kinder betrifft ist man da weniger interessiert in der Regel.
      Also Empathie muss sein damit ich und mein Kind davon profitieren. 8)