Liebe Lehrer und Lehrerinnen , bitte rasieren! Dresscode für Pädagogen???

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    • Liebe Lehrer und Lehrerinnen , bitte rasieren! Dresscode für Pädagogen???

      Das Forum ist so ruhig, da stelle ich mal einen interessanten Link hier ein:

      Die Züricher Zeitung hat eine Kleiderordnung für Pädagogen veröffentlicht. Diese ist von LuL selber erstellt worden.


      Krawatten: Können in der Schule problemlos weggelassen werden, weil sie ohnehin nicht mehr uneingeschränkt als Symbol für Ordnung und Autorität stehen, sondern teilweise sogar unnötig Distanziertheit anzeigen. Für die Schulleitung und öffentliche Termine können sie gleichwohl getragen werden, nur nicht zu kurzärmligen Hemden.

      T-Shirts: Für Lehrerinnen unproblematisch und verbreitet, wenn sie einen gepflegten Eindruck machen. Bauchfrei ist aber ein No-Go. Wenn Herren T-Shirts tragen, dann auf keinen Fall eines, das mit Logos, Parolen oder Symbolen bedruckt ist. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich für Lehrer, ein korrekteres Poloshirt mit Kragen zu wählen.

      Ärmellos: Spaghettiträger sind ein klares No-Go. Die Träger von Tops oder Kleidern sollen mindestens drei Finger breit sein, wobei auf jeden Fall die Achseln zu rasieren sind. Die Zurschaustellung von Körperhaaren gehört sich auch für Herren nicht – ärmellose Shirts sind kein ausreichendes Outfit.

      Shorts: Ein ganz klares No-Go. Für Frauen mit gepflegten Beinen können Bermudas in Ausnahmefällen gehen, Männer sollten ihre Beine jedoch grundsätzlich zur Gänze bedecken.

      Bärte: Ein Konsens war schnell gefunden und lautet folgendermassen: «Je mehr Bart ein Mann trägt, desto gepflegter muss sein Outfit sein.» Als unpassend und unhygienisch wurden lange Bärte bewertet.


      Mehr zum Thema unter:

      nzz.ch/lebensart/stil/so-sollt…lehrer-kleiden-1.18428872

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schnitte ()

    • Das ist in etwa dass, was im angloamerikanischen unter "business casual" verstanden wird. Es hängt sicher auch von der Klientel und dem eigenen Verständnis ab. Ich hab keine Probleme, im Hochsommer mit Shorts aufzulaufen. Meinen Kids fällt das nicht als außergewöhnlich auf, weil es dem dann vorherrschenden Kleidungsstil entspricht.
    • Es gibt ab und zu Phasen wo wir Schüler über den Modegeschmack verschiedener LuL reden, aber sicher nie in dem Sinn von"Dresscode". Wahrscheinlich sind Kollegen in diesem Punkt aufmerksamer.
      So eine Liste gab es auch mal für SuS, die ähnliche Punkte enthielt.
      Ich frag mich nur, warum aus Selbstverständlichkeiten so eine Sache gemacht wird?
    • Ein Missverständnis. Ich komme aus der Wirtschaft, da wird unter dem Begriff "Dresscode" eine ganze Reihe von verschiedenen Kleidungsvorschriften verstanden, die je nach anstehender Gelegenheit eingehalten werden. "business casual" kannst du dir dort beispielsweise nur dann erlauben, wenn an dem Tag kein Kundenkontakt ansteht usw. Auflistungen von erwünschter Garderobe sind typisch für solche sozialen Schichten.

      Ich habe das oben schon angedeutet: Ich bin gegen solche dresscodes an allgemeinbildenden Schulen. Aber es gibt wie in allen größeren Gruppen Individuen, die sowas austesten. So kommen solche Sachen zustande.
    • Ich finde es gut, dass man gewisse Regeln festsetzt.
      Wenn ich sehe, wie manche (Jung-)Lehrer rum laufen, da ist schon Fremdschämen angesagt.
      Nicht nur die Frauen ziehen sich teilweie zu freizügig an, sondern auch die Männer. Auch wenn man einen gut trainierten Körper hat, muss man nicht mit offenem Hemd oder so rumlaufen.
      Alles schon gesehen!