ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

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    • ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Guten Abend!

      Heute hatten wir in der Schule Notenbesprechungen im Fach Mathematik.
      Für folgende Noten habe ich (1er Schülerin in Mathe) eine 2 "gut" bekommen:
      schriftlich:
      1. Klausur= Note 1
      2. Klausur= Note 1
      1. Test=3
      2. Test= 1
      mündlich:
      1. Quartal = 3
      2. Quartal = 1/2


      Ich habe bemerkt, dass eine weitere Schülerin ebenfalls eine 2 fürs Zeugnis bekommen wird genauso wie ich.
      Ihre Noten waren:
      schriftlich:
      1. Klausur=2
      2. Klausue=2
      1. Test=6
      2. Test=1
      mündlich:
      1. Quartal = 4(-)
      2. Quartal = 2/3

      Nach dieser Bekantgabe war ich mit der Notengebung nicht einverstanden und bin auf die Lehrin zugegangen und habe sie gefragt, wie es sein kann, dass man mit diesen unterschiedlichen Noten die gleiche Zeugnisnote bekommen wird.
      Daraufhin meinte sie, dass es nur um mich ginge und ich mich mit anderen aus der Klasse nicht vergleichen sollte.

      Hat sie das Recht dazu mir zu verbieten, dass ich mich mit anderen vergleiche und damit nicht argumentieren kann, dass Notengebungen auch der Relation entsprechen sollten???
      Da meine Eltern aus beruflichen Gründen erst ab 17 Uhr Zeit hätten und dann erst zu einem Gespräch bereit wären, war sie auch nicht wirklich zufrieden mit und meine Klassensprecherin entgegnete mir einfach nur schroff: "Ich werde dazu gar nichts sagen, ich habe ja meine 1."

      Schließlich haben wir dann Telefonnummern ausgetauscht und meine Mathelehrerin rief meine Mutter und beide diskutierten etwas. Die Lehrerin war weder dazu bereit, der anderen Schülerin eine andere Note zu geben, noch mir einfach so meine 1 zu geben.
      Angeboten hat sie mir, dass ich noch eine weitere Leistung in Form eines Tests bringen sollte, damit ich so eventuell die 1 doch noch bekäme.
      Meine Eltern sind damit nicht einverstanden, da ich meine Leistungen schon erbracht habe und ich habe Angst ,dass sie mir paar schwierige Aufgaben in den Test vorlegen wird, sodass ich letztendlich doch keine 1 schaffen werden.

      Was denkt ihr darüber???
      Ich freue mich über Antworten, egal ob positiv oder negtiv.

      Liebe Grüße
      Sarah
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Hallo Sarah,

      wenn die Note für die (Abitur?-)Abschlussnote zählt, dann würde ich kämpfen.
      Wenn das eine Pille-Palle-Halbjahresnote ist, dann würde ich mir das schenken.

      Die Lehrerin kann Dir nicht vorschreiben, ob Du dich mit anderen vergleichst oder nicht.
      Und Du kannst ihr - abgesehen einer krass eindeutigen Situationen, die ich als Laie hier nicht sehe - nicht vorschreiben, welche Note sie Dir gibt.
      Letzteres ist aber in gewissen Maße abhängig vom Bundesland.
      In NRW greift m.W. das "pädagogische Ermessen" stärker als etwa in Bayern, wo es teilweise Regelungen zur Notenbildung gibt.


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Hallo Martin,

      danke erstmal für deine Antwort!

      Die Note zählt für ein Halbjahreszeugnis. Jedoch kommt nur noch eine Klausur, vor meinen Abiturprüfungen (Fachabitu), also ist diese Note schon wichtig für mich. Naja ich möchte es ihr ja nicht vorschreiben, sondern ich möchte einfach nur in Relation zur anderen Schülerin beurteilt werden.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Ich fühle mich gerade, als hätte ich ein Deja-Vu 8)

      Allerdings war damals meine Tochter diejenige mit der besseren Note. Allerdings störte mich da das Verhalten der anderen Schülerin, die nämlich maulend und weinend das Klassenzimmer und die Schule verließ, um auf der Stelle nach Hause zu gehen. Ich meine, es ging ums Halbjahreszeugnis der 12.ten ( noch G9-Jahrgang). Da sollte man so reif sein, daß man nicht weinend unter Mamas Rock kriecht, wenn einem in der Schule was nicht passt. Und ich denke gern an den Vater des Mädels zurück, der sich bei MIR über die schlechtere Note seines Kindes beschwerte und nicht beim Lehrer. Das bleibt mir unvergeßlich 8)

      Aber bei Dir, Sarah, liegt der Fall ja anders.

      Verbieten kann Dir die Lehrerin nicht, daß Du Dich mit Anderen vergleichst- ich halte es aber für taktisch ungeschickt, zu argumentieren: "Also, wenn die eine 2 kriegt, dann hab ich ja wohl ne 1 verdient." Mal flapsig gesagt.
      Ich würde eher genau nachfragen- warum genau eine 2 und keine 1? Egal, wer sonst noch eine 2 bekommt.

      Ich würde- das würde ich auch meiner Tochter raten- die Möglichkeit des Tests wahrnehmen und mit Feuereifer dafür lernen. Eine wie auch immer "herbeidiskutierte" 1 wäre mir persönlich nicht so viel wert wie eine selbsterworbene 2.

      Im Übrigen:
      Vor über 20 Jahren hatte ich in Englisch ein ähnliches Problem. Ein Mitschüler und ich standen sowohl mündlich als auch schrifltich gleich. Wir sollten beide eine 1 bekommen. Passte meinem Mitschüler aber nicht, er war während der 11.ten Schuljahrs in Amerika gewesen und sah diese Tatsache nicht genügend gewürdigt, wenn ich auch eine 1 bekäme. Also schrieben wir beide einen zusätzlichen Test. Wieder beide eine 1.
      Schlußendlich bekamen wir unsere Einser, mein ehemaliger Mitschüler nimmt mir das bis heute übel. Warum auch immer.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Danke erstmal für die Antwort ;)

      naja also unverständlich, dass sich bei den Eltern beschwert wurde.. Jedenfalls geht es mir jetzt nicht nur um diese 1, es ist einfach nur so, dass ich es nicht mit mir vereinbaren kann, mit meinen Noten im Vergleich zu den der anderen Schülerin, die gleiche Zeugnisnote zu bekommen. Ich verstehe einfach nicht, wie die Lehrerin auf diese Noten kommt. Außerdem ist sie nicht "herbeidiskutiert" es ist ja nun mal so, dass ich normalerweise sehr gute Leisungen bringe und sehe es dann diesmal nicht ein das, nur weil ich jetzt für einen kurzen Zeitraum etwas "abgebaut" habe, sofort schlechter gesehen werde und die andere Schülerin jetzt wegen einigermaßen guten Leistungen mit mir gleichgestellt wird.

      liebe grüße
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Bei uns in NRW vergeben Lehrer wie gesagt Noten auch nach "pädagogischem Ermessen".
      Beispielsweise zum Halbjahreszeugnis die schlechtere und zum Endzeugnis die bessere Note, wenn es "pädagogisch sinnvoll" erscheint.

      Ich will nicht unken, aber bei Dir wird es vielleicht umgekehrt sein:
      zum Halbjahreszeugnis die bessere und zum Endzeugnis die schlechtere Note.

      Aber das wäre der bessere Fall.
      Im schlechteren Fall wertet die Lehrerin die andere Schülerin ab.
      Und die Zickenclique zieht Dich danach genüsslich an der Hecke lang.

      Na ja, ich hoffe, dass die Lehrerin einfach invariant gegenüber Deinem Diskussionsbedürfnis ist. :)


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Um eben dieser Zickenclique zu entgehen, würde ich freiwillig einen zusätzlichen Test schreiben 8)

      Und- die 1 wäre herbeidiskutiert. Die Lehrerin wollte Dir eine 2 geben, Du möchtest eine 1. Wenn Du jetzt - durch ein Referat, einen Test, wodurch auch immer- keine Extraleistung bringst und Du die 1 trotzdem erhältst, bekommst Du sie nur durch "Ja, aber....".

      Sieh als Vorübung fürs Berufsleben: Auch dort ist es normal, daß zwei Mitarbeiter in gleicher Postion nicht den gleichen Lohn erhalten. Da kannst Du, wenn Du Dich unterbezahlt fühlst, auch nur mit eigener Leistung punkten- und nicht mit dem Verweis auf die Deiner Ansicht nach geringere Leistung der Kollegin. Kann man natürlich versuchen, damit schießt man sich aber meist ein Eigentor. Damit zeigt man nur, daß es einem an Teamfähigkeit mangelt.....

      Ich denke, die Lehrerin wird so schlau sein und sich auf keine weitere Diskussionen einlassen. Das spricht, nach den Erfahrungen aus meiner Schulzeit, schnell in Schülerkreisen rum und sie würde sich zukünftig vor Schülern mit Sprechbedarf kaum retten können :D
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      "Sarah B." schrieb:

      Naja ich möchte es ihr ja nicht vorschreiben, sondern ich möchte einfach nur in Relation zur anderen Schülerin beurteilt werden.


      Das ist menschlich verständlich aber nun mal in Deutschland nicht vorgesehen, bei uns wird nach sachlichem und nicht nach sozialem Maßstab bewertet.
      Benotet wird jeder individuell. Die Lehrerin darf dir schon aus Datenschutzgründen gar nicht im Detail auseinandersetzen, wie genau die Note der Mitschülerin zu stande gekommen ist. Letztlich ist das auch völlig irrelevant für deine Note. Selbst wenn sich ergeben würde, dass die Mitschülerin zu gut weggekommen ist, lässt sich daraus keineswegs folgern, dass du jetzt auch besser bewertet werden müsstest (juristisch gesprochen: es gibt kein Recht auf Gleichbehandlung im Unrecht). Es hätte also für deine Note keine Konsequenzen.
      Vergleichbarkeit von Noten bedeutet nicht, dass die Noten gegeneinander verglichen werden und sich die Note aus der Relation zu den Leistungen anderer Schüler bildet. Vergleichbarkeit bedeutet lediglich, dass sich alle Noten an den gleichen Kriterien orientieren müssen.

      Die genaue Bewertung hängt von deinem Bundesland ab, aber in Niedersachsen wäre die Notenbildung auch so in Ordnung. Schriftlich ergibt sich eine 1, für die sonstige Mitarbeit eine schwache 2 (die Tests sind kein Teil der schriftlichen Leistungen sondern fließen in die sonstige Mitarbeit ein und sind vermutlich in den beiden SoMi Noten bereits enthalten). Schriftlich und SoMi sind gleich gewichtet in der Zeugnisnote zu berücksichtigen und das wäre dann eher die 2 als die 1. Die 1 wäre aber aufgerund der Leistungsentwicklung an der SoMi auch vertretbar.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Danke für die antworten ;)
      Ich habe ja die Schülerin selbst gefragt wegen ihren Noten und das ist ja auch alles grundsätzlich richtig so, finde ich. Jedoch ist meine Meinung, dass nicht einfach "wild" benotet werden kann, also wenn dann muss es schon im Gegensatz zu anderen fair sein. Denn es kann ja nicht sein, dass solche Unterschiede der Noten dieselbe Note fürs Zeugnis ergibt denn mein Schnitt wäre klar eine 2 mit 1,5, jedoch ist der andere Schitt eine 3 mit 2,8 und wenn dann bei dem schlechteren Schnitt die 2 gegeben wird, der jedoch um mehr als eine ganze Note schlechter ist, dann kann man nicht dem besseren Schnitt auch eine 2 geben?! Naja jedenfalls werde ich jetzt die zusätzliche Leistung erbringen und dann ist gut.., dann habe ich meine 1 und meine Freundin behält ihre (schwache) 2 und alles ist gut.

      aber vielen lieben Dank für eure Antworten!
      Diese haben mir sehr geholfen! :)

      Liebe Grüße
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Gut, dass Du eine Lösung gefunden hast, um Deine Note zu verbessern.

      Die Argumentationsschiene: "Mein Notenschnitt ergibt zwar ´ne 2, aber wenn Schülerin XY auch ´ne 2 bekommt, muss ich doch eigentlich die 1 bekommen" fand ich schon zu Schulzeiten total daneben und jetzt als Erwachsener auch nicht wirklich zielführend.

      Bei einer Bekannten von mir steht jetzt die heiße Phase der Empfehlungen für die weiterführenden Schulen an - da erklärte sie mir tatsächlich, dass es doch nicht sein kann, dass Kind XY auch eine Gymnasialempfehlung bekommt - es sei schließlich viel schlechter in der Schule als der eigene Sohn. Der eigene Sohn hat eine Gymnasialempfehlung; man könnte also eigentlich zufrieden sein.

      Meine eigenen Kindern lasse ich mit solchen Argumentationen immer vor die Wand laufen - der Klassiker ist immer "das ist aber total unfair, wenn meine Schwester auch noch fernsehen darf"
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Hallo Nina,
      Ich finde es auch gut, dass ich eine Lösung gefunden habe, um meine "richtige" Note zu bekommen.
      Jedoch ist es doch nur verständlich, dass ich so argumentiere oder nicht? Ich meine normalerweise würde ich auch denken, dass man sowohl mit einer 1 als auch mit einer 2 zufrieden sein solle, aber man muss mal selbst in der Situatin sein, um in dem Punkt mitreden zu können. Für außenstehende ist eine 1 genauso gut wie eine 2, jedoch wenn es um die eigene Note geht, dann hört der "spaß" auf und dann ist eine 1 doch etwas ganz anderes. Und meiner Meinung nach ist eine falsche Notengebung mit einer Argumentation welches Kind wie lange fern schaut nicht wirklich vergleichbar! ;)
      Liebe Grüße
      Sar
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      "Sarah B." schrieb:

      Für außenstehende ist eine 1 genauso gut wie eine 2, jedoch wenn es um die eigene Note geht, dann hört der "spaß" auf und dann ist eine 1 doch etwas ganz anderes.

      Jeder war mal in der Lage und jeder kann mitreden, denn die Diskussion könnte man genau so zwischen 2 und 3, 3 und 4, 4 und 5, 5 und 6 führen.
      Ob eine 1 "etwas ganz anderes" ist oder nicht, hängt hingegen vermutlich mit der eigenen Prägung zusammen.
      Im Klartext: ob man ein "Streber" ist oder nicht.
      Wobei meine Tochter freilich etwas strebsamer sein könnte. :)


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Es hat doch wohl nix mit Streber zutun!! Mathematik ist eben "mein Fach" und wenn ich die Chance habe eine 1 zu bekommen, werde ich sie mir doch nicht entgehen lassen!! in Englisch oder ähnlichen Fächern wäre es mir egal ob eine 3 oder 4, weils mir eben nicht so gut liegt..
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Was das jetzt mit einem Streber zu tun hat, frage ich mich auch.
      Wenn ich in "meinem" Fach also Englisch das gleiche Problem hätte, würde mich das auch stören und ich bin noch lange kein Streber.
      Was versteht man überhaubt unter einem Streber? Jemand , der nur lernt oder jemand, der alles kann?!
      Gruß.
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Ich finde es ja auch völlig in Ordnung, dass Du um Deine 1 kämpfst und denke genau wie Martin, dass es völlig egal ist, ob Du um eine 1,2,3,4 oder 5 kämpfst.

      Ich finde die Argumentation, dass Du die 1 aus dem Grund verdient hast, weil Deine Freundin mit schlechteren Einzelnoten auch eine 2 bekommen hat, aber einfach ziemlich dürftig.

      Nina

      P.S.
      Für mich ist ein Streber jemand, der dem Lehrer mit dem Hintergedanken, die eigene Note zu verbessern,die Tasche trägt - also sozusagen die Vorstufe zum "Schleimer" :wink:
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Es geht ja nicht darum, nun die Eins haben zu wollen- das ist legitim- aber das Argument "die hat schlechtere Noten als ich, also..." ist, wie Nina schon schreibt, dürftig, hat weder was mit um die 1 kämpfen zu tun noch mit Strebertum.
      Einfach nur damit, eine eigene Leistung herauszustellen, indem man die einer anderen Person abwertet.
      Und da hätte ich, wenn es meine eigene Tochter ginge, die Meinung vertreten: Auf eine Eins, die Du auf diese Weise erhalten hast, brauchst Du nicht stolz zu sein!
      Mag aber auch daran liegen, daß ich zu Schulzeiten einen Deutschlehrer hatte -war auch unser Klassenlehrer- der für Einser auf dem Zeugnis auch besondere Bemühungen um die Klassengemeinschaft sehen wollte. Sprich: Ne Eins gabs nur, wenn man sich mit den Schlußlichtern in diesem Fach zum Lernen hinsetzte. Ob man die nun mochte oder eher nicht.
      Er war der Meinung, in der Schule lernt man fürs Leben. Sowas gehört dazu :D
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Ja genauso sehe ich das Streber sein auch Nina Naja also wie soll ich denn sonst argumentieren, wenn nicht so?? Sonst wäre meine knappe 1 ja eigentlich eine 2. Sie wird doch erst durch den Vergleich eine 1. Und dieses sieht meine Lehrerin nicht ein, genauso wie ihr gerade nicht..
      LG:)
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Sarah, eigentlich soll doch DEINE Leistung bewertet werden. Und nicht Deine Leistung im Vergleich zu den Anderen- obwohl man das wohl nicht immer trennen kann.

      Ein Vergleich :D :
      Ich bin keine besonders sportliche Person. Wenn ich aber mit einer Horde älterer, untrainierter Damen ein Wettrennen veranstalten würde, würde ich wohl locker gewinnen. Dann bin ich zwar Sieger- weiß aber, daß ich eigentlich nicht so sportlich bin, wie die tolle Medaille mit der Aufschrift: " Gewinnerin des 1. Hausfrauenwettlaufs des SV Hinterposemuckel" vielleicht aussagt. ICH weiß ja, daß ich sozusagen die Einäugige unter den Blinden war.

      Also mußt Du eigentlich für Dich entscheiden- will ich jetzt die Eins, damit sie auf dem Zeugnis steht, sieht, so oder so, klasse aus, oder will ich eine Eins, weil Mathe eben MEIN Fach ist. Im zweiten Fall würde ich alles daran setzen, daß meine Leistungen wirklich uneingeschränkt "sehr gut" sind.
      Obwohl ich es verständlich und nicht verwerflich finde, wenn man die Eins nur möchte, weil es eben auf dem Zeugnis gut aussieht. Ist legitim. Von Schulzeugnissen und schulischen Beurteilungen hängt, zumindest in jungen Jahren, einfach mal ne Menge ab.
      Dann sollte man es- zumindest dann, wenn dieses Eingeständnis keine echten Folgen hat- aber auch so sagen. Sprich: Ich möchte die Eins, weil.....
    • Re: ungerecht behandelt? Bitte um Antworten.

      Klar soll MEINE Leistung bewertet werden, jedoch kann ich wohl etwas dazu sagen, wenn es ungerecht ist und ich sehe jetzt langsam keinen Bedarf mich hier zu rechtfertigen warum ich diese 1 will oder nicht..! Fakt ist doch nun mal, dass es kein Vergleich ist, also werde ich dazu auch etwas sagen können.. So und morgen ist der "Test" und dann habe ich meine 1 und alles ist gut somit habe ich dieses Gespräch beendet und bedanke mich bei euch allen für die mehr oder weniger hilfreichen Kommentare :)