Berufsschule

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    • Hallo Leute

      Ich habe eine Frage:

      Ich bin neu auf einer Berufsschule wo ich nach drei jahren eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker, ein Fachabi und eine Fachhochschulreife bekomme. Nur das Problem ist das ich jeden Tag 40 min mit dem zug fahren muss und dann nochmal mit dem bus 10 min. Und noch schlimmer ist es im Winter wenn die Bahn ausfällt. Das ist mir zu viel und jetzt kommt meine Frage:

      Kann ich mich nach dem ersten halbjahres Zeugnis bei einer betrieblichen Ausbildungsstelle bewerben und dann nach dem jahr dort anfangen?

      Denn nach einem Jahr auf dieser Schule müsste ich ja mehr über den Beruf wissen als einer der sich direkt nach der 10.ten Klasse bewirbt. Denn ich habe auch an 2 Tagen 10std Praktischn unterricht in der Werkstatt der Schule. Also das müsste einen Arbeitgeber doch beeindrucken oder

      Was haltet ihr davon?

      Danke im Voraus
    • Re: Berufsschule

      Mit anderen Worten, du machst Berufsausbildung mit Abitur. Eine betriebliche Ausbildungsstelle übernimmt nur meist die fachspezifische Ausbildung und nicht die allgemein nötige Theorie. Betriebsberufsschulen sind selten und nur bei großen Unternehmen vorzufinden. Eine Betriebsakademie ist meist für fachliche Weiterbildung und nicht Ausbildung verantwortlich. Wenn du eine Ausbildungsstelle in deiner näheren Umgebung hast, dann erkundige dich doch einfach dort!
      Bei den meisten mittelständischen Unternehmen wirst du aber kein Glück haben.
    • Re: Berufsschule

      Vorkenntnisse sind zwar gut, aber nicht das Entscheidende für ein Unternehmen! Hier zählen mehr Einstellungen zum Beruf, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, ob man sich unterordnen kann, soziale Charaktereigenschaften usw.
      Sofern nicht viel Auswahl in der näheren Umgebung ist, sollte man seine Chancen wahrnehmen und auch ein Jahr vorher schon einmal Tuchfühlung aufnehmen mit dem letzten Zeugnis. Für einen 10t-Klässler also das von der 9.Klasse.
      Die meisten bewerben sich erst mit dem Halbjahreszeugnis der 10. und kommen manchmal zu spät. Günstig ist auf jeden Fall, wenn man sich vorher kundig gemacht hat über den Betrieb, das kommt gut an. Das ist heute ja kein Aufwand mehr über das Internet!
    • Re: Berufsschule

      hey unag
      danke für deine antwort.

      Ich habe noch eine frage: Ich bin 17 jahre alt und wie sieht das aus wenn ich z.b ein praktikum in einer werkstatt als kfz mechatroniker mache?
      Was wenn ich da auch ne ausbildung anfangen möchte?
      Soll ich den chef sofort darauf anfragen oder soll ich lieber auf den chef warten? :D
    • Re: Berufsschule

      Ich verstehe dich nicht ganz, Alibey, ein Praktikum ohne Ausbildungsvertrag macht doch überhaupt keinen Sinn! Man kann ein berufsvorbereitendes Jahr machen, wenn man keinen Vertrag bekommt bzw. keine Ausbildungsstelle. Das ist doch aber ein verlorenes Jahr für dich. Es wird meist auch nicht als Lehrzeit anerkannt und du müsstest dann trotzdem nochmal 3 Jahre Ausbildung machen!
      Auf jeden Fall solltest du mit dem Chef bzw. Kaderleiter sofort sprechen, welche Möglichkeiten er dir bieten kann, sofern er überhaupt an dir interessiert ist. Also hole dir gute Kenntnisse über den Betrieb ein und bereite dich auf die gezielte Frage vor, warum du dich für diesen Beruf qualifiziert hälst!
    • Re: Berufsschule

      nene unag ich glaube du hast ich falsch verstanden.
      Ich beuche zurzeit eine berufsschule wo ich nach 3 jahren eine ausbildung als werkzeugmechaniker,fachabi und fachhochschulreife besitze.
      Das problem ist auch das der weg von mir zur schule weit ist. Hinzu komt noch das ich dafür kein geld bekomme. und ich meine wenn ich merke das ich dort probleme habe
      das ich z.b in dern FERIEN praktika durchführe und nach ausbildungsplätze frage und sobald ich einen gefunen habe höre ich mit der sSChule auf

      Nochmal danke für deine Antworten :D
    • Re: Berufsschule

      Wenn ich das richtig verstanden habe, macht alibey derzeit eine schulische Ausbildung.

      Wenn Du Dich nun mit dem Halbjahreszeugnis in einem Ausbildungsbetrieb bewirbst und dort einen Ausbildungsplatz bekämst, musst Du dort nachfragen. ob Dir die schulische Vorbildung zur Ausbildungsverkürzung angerechnet wird. Ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung begonnen, die wurde von vorneherein um ein halbes Jahr verkürzt, aber "von hinten verkürzt"- sprich, ich begann im 1.Lehrjahr, auch, was die Aufgaben und die Bezahlung angeht und hatte eine "geplante Ausbildungszeit" von 2,5 statt 3 Jahren. Wegen guter Leistungen in der Berufsschule habe ich dann die Ausbildung noch ein halbes Jahr früher, nach 2 Jahren, beendet. Das kann man aber erst später in der Ausbildung "beantragen"- nach der Zwischenprüfung in meinem Fall.

      Mein Mann und mein Schwager haben nach der allgemeinbildenden Schule damals vor Ausbildungsbeginn berufsbildende Schulen besucht- mein Mann BGJ; Berufsfachschule, Fachoberschule. Trotz Fachabi bestand sein Ausbilder auf der regulären Ausbildungszeit von 3,5 Jahren. Mein Schwager hat das BGJ gemacht, ihm wurde das erstes Lehrjahr angerechnet, er fing also gleich im zweiten Ausbildungsjahr an- auch finanziell :)

      Und wenn man in einem Betrieb ein Praktikum gemacht hat und dort auch gerne die Ausbildung machen möchte, kann man das beim abschließenden Gespräch am letzten Tag des Praktikums ruhig sagen, finde ich. Man muß ja nicht mit der Tür ins Haus fallen 8)
      Sowas wie " Mir hat die Arbeit großen Spaß gemacht und ich würde hier gerne eine Ausbildung beginnen." sollte absolut ok sein. Man bekommt vom Chef ja meist mehr oder minder deutlich gesagt, wie zufrieden der mit der Praktkumsleistung war- wenn er nun aber nur was zu Meckern hat, kann man sich den Satz aber schon sparen 8)