"Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Die über ein gutes Gedächtnis Verfügen- Nur wenn sich der Sinn erschließt.
      Die mit einer hohen Informationsdichte umgehen können; Ja solange es sich nicht aus ihrer Sicht um sinnloses Zeugs handelt.
      Die sehr schnell verstehen and arbeiten können; Nur wenn es nicht langweilt.
      die hervorragendes Verständnis für Probleme und zusammenhänge zeigen; Leider denken sie oftmals um die Ecke ,so das es kein anderer versteht.
      Die ein breites Interessenspektrum haben; Jepp aber leider nicht unbedingt für Mathe Deutsch und Englisch
      die zu besonders originellen Lösungen und Ideen fähig sind; Wird häufig nicht anerkannt
      die eine hohe sensibilität beweisen; Dadurch sehr empfindlich und wenig belastbar bei misserfolgen
      die erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben; dazu braucht es Eltern die ihre Kinder zum Vorführen anleiten,
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Du meinst diesen Thread in den LF?
      <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.lehrerforen.de/thread.php?threadid=23666">http://www.lehrerforen.de/thread.php?threadid=23666</a><!-- m -->
      Nun ja, dafür dass jeder Lehrer im Mittel in jeder 2. Klasse auf ein hochbegabtes Kind (2%) trifft, ist die Diskussion ist ja ziemlich dünn.
      Da hilft auch keine Checkliste. Zumal die (koginitive) Begabung in dem Fall ja früher oder später IQ-getestet werden wird.


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Insgesamt könnte man sich natürlich auch an Leute wenden, die sich damit auskennen. In NRW gibt es in den Kompetenzteams für Lehrer Ansprechpartner dazu. Oder man wendet sich an dieses nette Forum, hier werden Sie geholfen... :mrgreen:

      Ubi
      Jeder nach seinen Möglichkeiten!
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Na ja, man könnte ja mal eine Antwort versuchen, auch wenn das mit Antworten auf Threads in den LF immer schwierig ist. Also bleibt bitte sachlich... [-X

      "LF" schrieb:

      Hallo ihr Lieben!
      Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal eine erste Klasse. In meiner Klasse ist ein Mädchen, Ayse, was schon zu Schuljahresbeginn lesen und etwas schreiben konnte. Sie liest Bücher auf dem Niveau der 2./3. Klasse. In Mathe hat sie mich in der zweiten Stunde gefragt, wann wir denn nun endlich Plus-, Minus-, Mal- und Geteiltaufgaben rechnen könnten. Sie rechnet im Zahlenraum bis 2o sicher und ohne Hilfe. Auch der Zehnerübergang macht ihr keine Probleme. Vom Hunderterzahlenraum hat sie noch keine Vorstellung.
      Ich hab ihr von Anfang an Zusatz- und schwierigere Aufgaben gegeben. Bei Aufgaben mit höherem Niveau zeigt sie wenig Durchhaltevermögen und Bereitschaft zur Anstrengung. Sie gibt dann schnell auf.

      Begabte Kinder (es ist eigentlich gar nicht wichtig, zu wissen, wie hoch genau begabt) sind manchmal gleichzeitig unter- und überfordert. Unterfordert mit dem Niveau der normalen Aufgaben, überfordert mit der Situation, dass sie bei schweren Aufgaben das Ergebnis noch nicht sofort sehen. Sie denken dann, dass sie es gar nicht können und fangen daher lieber erst gar nicht an. An schwere Aufgaben müssen auch begabte Kinder herangeführt werden. Den Eltern könnte man empfehlen, das Kind ein Musikinstrument lernen zu lassen. Das übt die entsprechenden Toleranzfähigkeiten.

      "LF" schrieb:

      Vor den Herbstferien hat sie angefangen, im Unterricht einige Arbeit zu verweigern. Außerdem hat möchte sie nicht mehr in die Schule. Sie hat morgens Bauchweh und macht laut der Mutter zu Hause ein Riesentheater. Aber wohl nicht nur wegen der Schule, sondern insgesamt. Sie macht meistens, was sie möchte.
      Wegen der Bauchschmerzen war die Mutter mit ihr schon beim Arzt. Es gibt keine organischen Ursachen.

      Der Zeitpunkt ist nicht so untypisch. Bis zu den Herbstferien muss man die Schule erst mal kennenlernen und ist sinnvoll beschäftigt. Dann setzt die Routine ein und das Kind erkennt, dass es nicht weiterkommt. Was heißt denn, dass das Kind macht was es möchte? Habt ihr offene Unterrichtsformen? Man könnte z.B. mehrere der schnelleren Kinder zu Gruppen zusammenfassen und mit anspruchsvolleren Freiarbeitsaufgaben beschäftigen um Zeit für die zu gewinnen, die noch viel mehr Erklärungen und Übung brauchen.

      "LF" schrieb:

      Die Ärztin tippt auf Hochbegabung und Unterforderung. Ayse macht nun deshalb in einer Klinik eine Überprüfung auf Hochbegabung. Doch leider ziehen sich diese UNtersuchungen schon seit September hin und es wird noch bis mindestens März dauern.
      Auch in den Kindergarten und in die Betreuung wollte Ayse nun auch nicht mehr gehen. Woran liegt das nur? Ihre Mutter hat sie dann aus der Betreuung abgemeldet. Sie ist sehr verzweifelt.

      In einer Klinik? Und über ein halbes Jahr? Das erscheint mir doch sehr lang. Wie ist das Mädchen denn in der Klasse integriert? Meiner Erfahrung nach können Mädchen mit Unterforderung gut umgehen, wenn sie von der Klassengemeinschaft anerkannt werden und Freunde finden. Ist das nicht der Fall, fühlen sie sich einsam. Hohe Begabung alleine macht eigentlich nicht direkt Probleme. Es ist eigentlich auch unerheblich ob der IQ nun >130 ist (Hochbegabung) oder nicht, wenn ein Kind leidet muss man handeln. Insofern ist es sicher richtig, ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen. Die Mutter könnte sich auch an Elternvereine wenden, wo sich verzweifelte Eltern austauschen können. Auch entsprechende Foren gibt es mittlerweile. Einen guten Einstieg mit vielen Links gibt es hier: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.hochbegabungs-links.de">http://www.hochbegabungs-links.de</a><!-- m -->.

      "LF" schrieb:

      Wer hat Ratschläge? An wen kann ich mich wenden? Sollte sie ne Klasse überspringen? Wer hat Erfahrungen mit Hochbegabung?

      Für Lehrer sollte es eigentlich mittlerweile in jedem Bundesland Ansprechpartner und Informationen geben. Sehr nützliche Informationen gibt es auch in dem gerade neu aufgelegten BMBF-Ratgeber Begabte Kinder finden und fördern. Einen pauschalen Rat zum Springen kann man eigentlich nicht geben. Das kommt sehr auf die Umstände an. Insgesamt kann man aber festhalten, dass ein begabungsfreundlicher Unterricht gut ist für jedes Kind und auch den schwächeren Kindern nicht schadet.

      Gruß

      Ubi
      Jeder nach seinen Möglichkeiten!
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Ok, wenn ich mir die LIste so anschaue

      "parents" schrieb:


      * die über ein besonders gutes Gedächtnis verfügen,
      * die mit einer besonders hohen Informationsdichte umgehen können,
      * die sehr schnell verstehen und arbeiten können,
      * die hervorragendes Verständnis für Probleme und Zusammenhänge zeigen,
      * die zu besonders originellen Lösungen und Ideen fähig sind,

      Dann beschreiben diese Punkte in der Summe - einzelne können im Einzelfall fehlen - die "kognitiven Fähigkeiten", also die Intelligenz.
      Aber das sollte für einen Lehrer (und eigentlich auch Eltern) "Trivalwissen" sein, wie auch immer man das konkret formuliert und bewertet.
      Getestet wird freilich nur das, was testbar ist. Insbesondere "originelle Lösungen" speren sich inhärent gegen die Testroutine.

      Die spannende Frage ist, welche Auswirkungen das auf das Unterrichtsverhalten und die Schulleistungen hat.
      Und wie - zweifellos existente - "hochbegabte Minderleister" (underachiever) in dem Zusammenhang einzuordnen sind.

      "parents" schrieb:


      * die ein sehr breites Interessenspektrum haben,
      * die eine hohe Sensibilität beweisen,
      * die erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben.

      Diese Punkte halte ich für haltlos.


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      "UBI" schrieb:

      In einer Klinik? Und über ein halbes Jahr? Das erscheint mir doch sehr lang.

      Na ja, es wird sich wohl nicht gleich um eine Einweisung in die Psychiatrie handeln.
      Für eine nicht-priorisierte Diagnostik an einem Sozial-Pädiatrischen Zentrum vom Erstgespräch über Terminfindung bis zum Abschlussgespräch ist das der normale Rahmen.

      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Ich habe so ein Spezies.
      Der versteht alles furchtbar schnell, aber sieht ruck zuck was soll ich mit dem ,brauch ich nicht, Bruchrechnen zum Beispiel.
      Brauch ich nicht ,versteh ich nicht.
      Wir saugen alles auf, schlägt mich mit Argumenten bezüglich es gibt neue Studieen, dass... . Wusstest du schon , Hast du schon gehört... .
      Aber wehe es sind Sachen die er nicht Wissen möchte, dann entwickelt er regelrecht Alzheimer.
      Texte lernt man Seitenweise innerhalb einer Stunde, wenn es sich um ein Theaterstück handelt, Vokabeln brauchen länger.
      Man sieht als einziger in der Klasse eine Lösungsmöglichlkeit, die man erst mal dem Lehrer beweisen muss, obwohl man eine nachgewiesene Rechtschreibschwäche hat.
      Die letzte Lektüre in der Schule kannte er auswendig, von einmal lesen.
      Saugt alles geschichtliches auf, kann ganze Vorträge darüber halten. Verblüfft mit Kommentaren ,die man so nicht erwartet.
      Baut und bastelt mit allem was ihn in die Finger kommt. Wenn er malt dann mit erstaunlichen Erklärungen, damals drei. Bei uns wurde ein Theater abgerissen. Wir mussten daran vorbei. Kurze Zeit später malte er ein Bild auf dem scheinbar nur gekritzel zu sehen war.
      Dann kamm die Erklärung, das ist ein Löffebagger ,das ein Schaufelbagger, das ist der Schutthaufen, das war die Buhne , da unten liegt noch einer und keiner hats gemerkt. Schluck! Danach hab ichs auch gesehen.
      Ist sehr empfindlic,nimmt alles persönlich.
      zunächst ging er auch mit Begeisterung zur Schule bald schon hatte er keine Lust mehr langweilte sich zu Tode zumal immer wieder die gleichen Übungen kamen, schwerere Aufgaben wurden ihm verwehrt er musste fast immer im Nebenraum in sämtlichen Unterrichtstunden Schönschreibübungen machen.
      Als er dann auf eine förderschule sollte, kam ein erstaunliches Ergebnis raus aber auch das hat nichts gebracht.Er sitzt jetzt in einer gezwungenen Ganztagsschule zum verdummen, da er keine Zeit mehr hat ein Buch zu lesen und er Nachmittags auch mal Ausgleich zu acht Stunnden sitzen braucht. außerdem macht ihn große Menschenansammlungen wiggelig, wenn er dabei Arbeiten soll.
      erkennen kann man das schlecht ist aber so, nicht jeder der ungewöhnliche Leistungen bringt ist auch hochbegabt, insbesondere der Punkt mit den Wettkämpfen stört mich, ich mag dieses zur Schau stellen nicht besonders. Aber auch nicht jeder der in der Schule nichts auf die Reihe bringt ist auch doof.
      Eigentlich stört mich dieses ganze geteste und überprüfen und vergleichen ganz extrem, irgendwie sind alle Menschen irgendwo begabt. Bloß mit unserem jetzigen chulsystem haben wir echt ein Problem. Es kann nicht sein das es immer noch zuwenige Gesamtschulen gibt, die Hauptschulen zur Zwangsanstalt umgebaut werden , um die Kinder "vor ihren Eltern zu schützen" in verpflichtende Ganztagsschulen verwabdelt werden und immer wieder in der Tagespresse Artikel erscheinen wie Gesund doch das Kantinenessen im Gegensatz zu dem Fraß zuhause sei.
      sinnig wäre für mich eine Schule für alle, wer was gut kann kann höhere Kurse besuchen entsprechend seinen Fähigkeiten, wer mehr Zeit braucht bekommt mehr Zeit, Schulzeit mindestens zehn Jahre , die zentralen Abschlussprüfungen können bleiben, die hochbegabten schaffen ihr Abitur in zehn Jahren, die normalbegavten halt weiter mit zwölf ,maximal dreizehn. aber wer erst später wach wird kann auch noch alle Abschlüsse bekommen und zwar ohne ein Jahr wiederholen zu müssen.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      "Sonne" schrieb:

      sinnig wäre für mich eine Schule für alle, wer was gut kann kann höhere Kurse besuchen entsprechend seinen Fähigkeiten, wer mehr Zeit braucht bekommt mehr Zeit, Schulzeit mindestens zehn Jahre , die zentralen Abschlussprüfungen können bleiben, die hochbegabten schaffen ihr Abitur in zehn Jahren, die normalbegavten halt weiter mit zwölf ,maximal dreizehn. aber wer erst später wach wird kann auch noch alle Abschlüsse bekommen und zwar ohne ein Jahr wiederholen zu müssen.


      Habt ihr nicht vielleicht eine weiterführende Schule mit Montessori-Zweig in eurer Nähe? Das käme deinen Vorstellungen dann schon ziemlich nahe.

      "Sonne" schrieb:

      Ist sehr empfindlich ,nimmt alles persönlich.

      Du scheinst da ein Exemplar zu haben, das sich neben Läusen auch noch Flöhe eingefangen hat. Dein Kind ist scheinbar nicht nur intelligent, sondern auch noch hoch sensibel. Das sind zwei unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale, die nichts miteinander zu tun haben müssen. Zur Hochbegabung habe ich ja schon ein paar Links eingestellt, zur hohen Empfindlichkeit könntest du dich durch dieses Buch: Das hoch sensible Kind arbeiten. Hat allerdings ziemlich Längen so zwischendurch.

      Deine Beschreibung zeigt eigentlich ganz schön, dass neben der Begabung meist noch etwas anderes hinzutritt, wenn es in der Schule zu schwerwiegenden Problemen kommt. Was jetzt nicht heißen soll, dass sich Lehrer nicht auch um einfach nur begabte Kinder kümmern sollten.

      Gruß

      Ubi
      Jeder nach seinen Möglichkeiten!
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      "parents" schrieb:

      Ich habe sowohl das eine als auch das andere Exemplar im Haus. Bei beiden kann ich Punkt für Punkt der Liste abhaken, auch wenn mein Sohn das notentechnisch nicht zeigt.

      Ja, nun, ich kann für Töchterchen 4-5 von den 9 Punkten abhaken.
      Meine Frau würde wahrscheinlich 5-6 Punkte abhaken - aber andere. ;)
      Notentechisch zeigt Töchterchen schon dass sie intelligent ist. Es reichte bisher so gerade für's Gymansium und die weitere Versetzung.
      Testtechnisch wurde sie schneller als 130 geblitzt, das ist nett zu wissen.

      Die meisten Lehrer - wie in dem LF-Fall - bestreiten aber auch gar nicht, dass ein Kind "hinreichend begabt" (hb) ist.
      Die Frage ist nur, was man aus dieser Erkenntnis für Handlungen ableitet.
      Letztendlich ist es ja so: "sie kann ja wenn sie will - sie will aber nicht".


      - Martin
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      sinnig wäre für mich eine Schule für alle, wer was gut kann kann höhere Kurse besuchen entsprechend seinen Fähigkeiten, wer mehr Zeit braucht bekommt mehr Zeit, Schulzeit mindestens zehn Jahre , die zentralen Abschlussprüfungen können bleiben, die hochbegabten schaffen ihr Abitur in zehn Jahren, die normalbegavten halt weiter mit zwölf ,maximal dreizehn. aber wer erst später wach wird kann auch noch alle Abschlüsse bekommen und zwar ohne ein Jahr wiederholen zu müssen.
      Das wär auch so ungefähr meine Vorstellung mit ein paar zusätzlichen Adaptionen.
      Das Problem bleibt bestehen, dass solche Checklisten selbst wenn sie oder noch weiter daraüber Hinausgehendes bekannt ist, ziemlich wenig nützen in der Schule, wenn ein hoch begabtes Kind eben das nicht zeigt in der kurzen Zeit, die es ein Lehrer sieht - sprich, wenn
      Der versteht alles furchtbar schnell, aber sieht ruck zuck was soll ich mit dem ,brauch ich nicht, Bruchrechnen zum Beispiel.
      Brauch ich nicht ,versteh ich nicht.

      (...) Aber wehe es sind Sachen die er nicht Wissen möchte, dann entwickelt er regelrecht Alzheimer.
      Texte lernt man Seitenweise innerhalb einer Stunde, wenn es sich um ein Theaterstück handelt, Vokabeln brauchen länger.
      solches Verhalten bei einem Kind der Normalfall ist. Du kannst nur bewerten, was du zu sehen bekommst, Gedanken lesen können selbst die am besten Fortgebildetsten nicht... leider...)

      Von daher find ich in diesem Falle Tests gar nicht so verkehrt. Und offene Gespräche über Schülerwünsche und -Erwartungen (nicht nur der hochbegabten), in der Hoffnung, davon genug umsetzen zu können, soweit systemische Grenzen das nicht kaputt machen.


      Ich meine, dass das grundsätzlich die Strategie sein muss, bevor man einem evtl unwilligen Kind Akzeleration oder enrichment oder wilde Differenzierungsversuche überstülpt: nämlich es fragen, was es sich denn wünscht. Und dann im Gespräch sortieren, was geht und was nicht geht, wer welchen Anteil erbringen oder welche Angebote oder Kompromisse machen kann und wie das organisiert wird...

      Gilt natürlich nicht nur für Hochbegabte. Gilt für Menschen.
    • Re: "Hochbegabungsmerkmale"......nicht notenabhängig

      Mit dem sensiblen Teil kann ich mit Leben , mein Mann ist auch so, bloß mit dem Unterschied ,das mein Mann vor alle Duckmäusert, zwar zuhause meckert, was ihm nicht passt aber niemals sich durchsetzen kann . Hier wo wir jetzt wohnen ist das auch kein Problem , bloß woanders. Sohn meckert ehr los bei Ungerechtigkeiten
      Nein eine Montessorischule haben wir hier nicht, eine Waldorfschule ist im Gespräch, allerdingsweiss ich nicht ob sie seine altersklasse nimmt,und ob er damit klar kommt. Andererseits würde das zu seinem Ökofimmel passen, er wäre den Ganztag dort los , kann mit dem Rad hinfahren,notfalls sogar laufen und die Stadtbuslinie würde direkt vor der Tür halten.
      ein ähnliches Problem habe ich mit einem anderem Kind, Ganztag wäre die Hölle, ob der die realschulempfehlung bekommt steht in den Sternen, die Gesamtschule ist ein Glücksspiel dort einen Platz zu bekommen, obwohl wir dort schon zum Probeunterricht waren und es ihm sehr gut gefallen hat.Dort wären wenigstens zwei Nachmittage frei und um 15 Uhr wäre Feierabend. Zudem liegt sie Zentral so das man theoretisch gleich die schultasche einschließen könnte undz.B. schwimmen gehen könnte.
      Das wäre auch was für den großen aber Quereinsteiger geht nur über die Warteliste.
      Nun hat er beschlossen ich werde vegetarier ist gesünder.