http://www.zeit.de/2007/04/C-Lehmann
ZEIT: Kritiker des dreigliedrigen Schulsystems sagen, in Deutschland sei schon alles entschieden, wenn die Kinder mit zehn Jahren die Grundschule verlassen.
Lehmann: Das gehört eindeutig zur Folklore der deutschen Bildungsdiskussion. In Hamburg zumindest ist es keineswegs so. Ein hoher Anteil der Jugendlichen geht einfach einen anderen Weg zum Abitur, wobei das nicht heißt, dass es keinerlei Benachteiligungen gibt. Formal bekommen diese Schüler vielleicht den gleichen Abschluss, aber sie lernen viel weniger. Die Ungleichheit ist mehr inhaltlicher Natur.
In dem Zusammenhang noch dies:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wiss ... 87,00.html
Abi ist nicht gleich Abi, sagen Bildungsforscher. Mit den Cleverles aus dem Süden können Hamburgs Schüler nicht mithalten. Eine neue Studie zeigt: Selbst wer in Baden-Württemberg nur den Grundkurs Mathematik belegt, weiß im Abitur mehr als ein Leistungskursler aus Hamburg.
- Martin
