HARTE FRONTEN

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    • HARTE FRONTEN

      Hallo liebes Forum :)
      Ich stelle mich erstmal vor.
      Ingo , männlich, Bj.66 .
      Realschule, ausbildung Handwerk, Fachabi. Maschschinenbau, Erfolgreich abgebrochenes Studium, Selbstst. Unternehmer bis dato.

      Nun zu relevanterem....

      Mein Sohn, geb. 2.02 .
      Während der Wiederholung der 1. Klasse erfolgte eine langwierige, umfassende med.Diagnostik auf Grund verschiedener Aufälligkeiten.
      Im Ergebnis wurde die Aspergervariante von Ads mit begleitendem hochfunktionalem Autismus mit Tikstörung nach Torret.

      Ab Mitte der 2. Klasse besuchte er eine freie Schule in unser Stadt.

      Dummerweise herrschten dort einige Misstände, wie z.B. die Klassenlehrerin bis Klasse 4, welche lediglich als Kindergärtnerin
      ausgebildet war.
      Ich möchte diesen Beruf nicht abwerten, aber das war halt keine Krabbelgruppe.
      Auch die Sozialkompetenz der Mitschüler war Haarsträubend, wobei wir die Verantwortung klar bei den Eltern sahen.
      90% Akademiker, davon 70 % Sozipäd. ( nix für Ungut, keine Lehrer dabei :) )

      Mit dem Leistungsniveau der 3. Klasse folgte zwangsläufig :

      Die 5. und 6. Klasse absolvierte er in einer Integrationsschule.

      Somit erlebte er nach den Erfahrungen in der Privatschule auch das schulische Zusammenleben mit unteren sozialen Schichten,
      von denen nicht wenige von der Polizei aus der Wohngruppe zur Schule verbracht wurden.
      ICH DANKE DEM SCHICKSAL FÜR DIESE LEHRER !!!
      Dank des Einsatzes der Lehrkräfte und der initiative des Direx folgte nun :

      Versetzung in das 2. Halbjahr der 7.Klasse der REALSCHULE . Uff.....

      Mein Sohn V. lies sich von mir 6 Wochen Nachhilfe in Mathe gefallen. Multi., Divi., Bruchrechnung mit Dezimal.
      Er blieb knapp hängen, machte die 7. Klasse dann noch mal ( mit 1.Halbjahr)
      ENDLICH alles gut, der Junge ist glücklich und motiviert. Hauptfächer D/M/E mit 3/3/2

      SORRY wegen der langen Biographie- :sleeping: macht die Tiefenproblematik deutlich.


      :S DAS PROBLEM :/

      Seit 8. Klasse ist eine neue Mathelehrerin auf den Plan getreten.
      Seit anbeginn ihrer Tätigkeit ging der Klassenschnitt in Mathe von ca. 3,5 auf ca. 5,3 zurück


      Klassenarbeit Dez. 07 nur unwesentlich besser als die letzte Thema Gleichungen / Aufgaben ehr leicht
      Letzte Klassenarbeit Januar 08. : 1x gut, 2x ausreichend 29x 5- oder ungenügend. Thema Gleichungen / Aufgaben ehr umfangreich


      Gründe ? - Die Schüler
      Die Lehrerin wird nicht als Respektsperson wahrgenommen.
      Die Klasse ist mehr als unruhig. Die Lautstärke lässt einen Unterricht nicht zu. Hausaufgaben werden nur von Wenigen vorgelegt.


      - Die Lehrkraft
      Ich ziehe meinen Hut vor jedem Menschen, der sich für das Lehramt entscheidet- Insbesondere in der heutigen Zeit.
      Leider ist die Situation sehr festgefahren, Resignation verständlich.

      Es werden Gleichungen behandelt
      Die Schüler haben immense Defizite bei neg. Zahlen, Zusammenfassen, Klammerauflösung und Brüchen.
      Auf Grund dessen kriegt die Lehrerin kein Bein mehr auf die Erde: -- keine Gleichung ohne die Grundlagen
      Ein Indiez:
      Letzte Woche gab es extrem umfangreiche Hausaufgaben.
      Zitat O.Ton: " Damit Ihr es endlich kapiert"

      Konsenz bei Vertrauenslehrer und Direktorin:
      "Dann müssen sie einfach mehr Lernen."

      Die Schüler sind irritiert und von Selbstzweifeln geplagt.
      Motivation und Selbstbewusstsein im Keller.
      Von meinem Sohn gar nicht zu reden...

      WAT NU ??

      Liebe Grüße,
      Catwheezle