US-Schule hadert mit App-Schreibern

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    • US-Schule hadert mit App-Schreibern

      "Schummeln gibt es schon wer weiß wie lange", sagte der Leiter der New Yorker Schulbehörde, Dennis Walcott, dem Radiosender "WOR".
      Doch die Schüler suchten nach immer neuen Wegen und machten sich neue Technologien zunutze.
      "Das ist nicht akzeptabel."

      <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/spicken-mit-smartphones-schueler-beim-abschreiben-erwischt-a-843633.html">http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausl ... 43633.html</a><!-- m -->

      Für einen Oberpädagogen sind solche Ansichten doch wirklich peinlich.

      - Martin ;)
      Chemie ist wenn es kracht und stinkt, Physik ist wenn es nicht gelingt.
    • Re: US-Schule hadert mit App-Schreibern

      Das überwiegend aus multiple choice Fragen bestehende Prüfungsformat vieler US Schulen forciert das natürlich.
      Und dass so simple Methoden wie kontrollierte Handyabgabe vor der Klausur, Regeln für das, was auf dem Tisch und neben dem Stuhl sein darf, sowie Doppelaufsichten für die wenigen Oberdreisten, die mit Zweithandy in den Test gehen, da offensichtlich nicht angesagt sind. Wenn da um die 70 Schüler beim Spicken erwischt wurden, muss es ja bisher relativ lax zugegangen sein. Und neu ist die Technik auch nicht mehr. Wir haben inzwischen Handyortungsgeräte. Die könnten im Notfall zu Handyblockern umfunktioniert werden, sobald das mal legal ist. ;) :twisted: Aber den Notfall gibt es bei entsprechender "Spickverhinderungskultur" eigentlich nicht.
      Wobei wir aber wirklich eher das Problem haben, übernervöse und übervorsichtige Schüler im Abi trösten zu müssen: "Nein, beruhigen Sie sich, ich habe gesehen, dass Sie ein Taschentuch herausgeholt haben, und ja, Sie dürfen niesen und sich schneuzen :) ... atmen dürfen Sie auch..."
    • Re: US-Schule hadert mit App-Schreibern

      Ach, ich kann mich da an eine Kollegin in der Abschlußprüfung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin erinnern. Die schriftliche Abschlußprüfung fand an zwei aufeinander folgenden Samstagen statt.
      Die Kollegin war schwanger. Am ersten Prüfungstag ein wenig sichtbar, zum zweiten Prüfungstag hatte ihr Bauchumfang wirklich erschreckend zugenommen :shock:
      Den Prüfer machte die junge Dame mit Kugelbauch in Latzhose mit weiter Flatterjacke sichtlich nervös.....ob es ihr wirklich gut ginge? Ob sie WIRKLICH an der Prüfung teilnehmen wolle? ( ich glaube, er befürchtete eine Sturzgeburt...)
      Sie bejahte seelenruhig seine Fragen, woraufhin er sich dann in die Notwendigkeiten fügte und seine Aufmerksamkeit eher den Kandidaten in ersten Reihen zu wandte. Nach einiger Zeit wurde ich auf die Unruhe in meiner Umgebung aufmerksam und guckte hoch....die junge Schwangere hatte ihre Latz leicht geöffnet und zog eine Mappe hervor, in die sie durch die Flatterjacke hindurch immer wieder mal rein spähte....und kam damit locker durch.

      Ich glaube, ich wäre für solche Geschichten gar nicht abgebrüht genug gewesen...vor lauter Angst erwischt zu werden, hätte ich mich gar nicht mehr auf die Prüfung konzentrieren können....
    • Re: US-Schule hadert mit App-Schreibern

      Ich find ja auch, dass das Lernen eine echte Alternative zum Spicken ist... :mrgreen: "Der ganze Stress beim Mogeln ist es echt nicht wert. Dagegen ist sich einfach auf die Prüfungen vorzubereiten ein echt gechilltes Programm ...." sprach mal eine Schülerin von mir. Wie wahr. Man sollte diese Alternative ggf. mal wieder als Option in Erinnerung rufen. :mrgreen: :mrgreen: