Motivation älterer Schüler

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    • Motivation älterer Schüler

      Dieser Thread aus dem LF
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      macht mich doch wieder sehr nachdenklich. Nicht wegen der Frage des Thread-Eröfnners/rin. Die Frage halte ich für absolut zulässig. Aber vieler der Antworten zeigen doch, dass man erwartet, dass 16-18jährige selbst wissen, wie es gehen müsste. Leider ist das nicht so, gerade nicht bei Jungen, und auch unabhängig von der Begabung. Es ist auch zu viel erwartet, dass sehr begabte Jugendliche, die an einer Berufsfördermaßnahme teilnehmen, es selbst können sollten. Können sie ja offenbar nicht, sonst säßen sie nicht da. Also brauchen sie Hilfe, so wie alle anderen Kinder auch. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

      Als Tipp: konkrete Verträge/Zielvereinbarungen in einem Gespräch treffen. Dabei darauf hinweisen, dass Lehrer nur dann beurteilen können, ob der Stoff verstanden ist, wenn er dem Lehrer auch ansprechend präsentiert wird. Dass es unhöflich ist, etwas halbgar und hingeschmiert zu präsentieren. Dabei gleichzeitig ermutigen, indem man äußert, dass man absolut daran glaubt, dass dieser Schüler es schaffen kann. Schritt für Schritt. Viel loben. Ermutigen. Erwartungen klar und umemotionslos definieren. Beispiele liefern. Begründen.

      In so einer Situation ist das Selbstwertgefühl des Schülers eh schon ziemlich angeknackst. Er hält sich vermutlich für einen totalen Versager und sieht gar nicht, was Einsatz überhaupt noch bringen könnte.

      Viel Erfolg

      Ubi

      P.S. Einige der Antworten in dem Thread machen mich echt betroffen.
      Jeder nach seinen Möglichkeiten!
    • Re: Motivation älterer Schüler

      Ich kenne den Thread und bin zwiegespalten.

      Ich kenne zwei "Sorten" fast erwachsener Schüler- die eine "Partie, auf die trifft die Beschreibung von UBI sehr gut zu. Da liegt das Selbstbewusstsein dann sehr am Boden. Sie brauchen wirklich Lob, Ermutigung usw.
      Und dann das Modell- ist mir doch alles wurscht. Die brauchen mitunter eine klare Ansage. "Weißt Du " - oder Sie, kommt ja immer drauf an- " Du bist alt genug, um zu wissen, worauf es ankommt. Ich sehe nicht ein, mich hier zum Kasper zu machen, wenn Du hier nur Deine Zeit absitzt!" . Dann läuft es für gewöhnlich.
      Ich bin ja keine Lehrerin, nur als Ausbilderin für die Azubis unseres Betriebes zuständig. Dazu gehört auch, die Leistungen in der Berufsschule im Auge zu behalten und da evtl. einzugreifen.

      Aber es stimmt schon- ich finde Jungs auch schwerer zu knacken als Mädels. Mag aber daran liegen, daß ich nur Töchter habe und daher im Umgang mit männlichen Teenies eher ungeübt. 8)
      So haben wir einen Azubi zum Koch dabei.M., der ziemlich cool rüberkam. Er legte schon so eine Art "Mir kann keiner!"-Gewese an den Tag. Und war ein wenig pampig, ehrlich gesagt. Also, er war mir nicht auf Anhieb sympathisch, sagen wir mal so.
      Ich wusste, daß er ein großer Gothic-Fan ist, und in seiner Freizeit entsprechend gekleidet ist. War mir aber egal, ging mich ja nichts an. Auch generell hab ich eher weniger ein Problem mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die aus dem Rahmen fallen.
      Eines Morgens kam er zur Arbeit und trug eine Jacke, so "gemäßigter Gothic-Stil". Mittags, M. war gerade auf dem Heimweg zur Mittagspause, da kollidierte er mit meiner Mittleren, die ein Schulbusproblem hatte und in unserem Hotel die große Schwester zu Taxidiensten bestellen wollte- ihr Handy hatte mal wieder kein Guthaben und die Schule liegt um die Ecke. Tochter war begeistert von dieser Jacke.
      Es ging auf Weihnachten zu und ich fragte M. am Abend, wo er diese Jacke her habe...er pampte erst herum....merkte meine Verärgerung und fragte, ob ich "ernsthaft" gefragt hätte. Ja, hätte ich....er schrieb mir dann die Internetadresse auf- und deutete so nebenbei an, die anderen Azubis würden ihn wegen seines Hobbies ordentlich trietzen- hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Wir unterhielten uns darüber, ich riet ihm, einfach nicht zu reagieren oder einen Spruch zurückzugeben....es sei ja schließlich seine Sache, was er in seiner Freizeit mache, das ginge die Anderen nichts an. Ich liefe ja privat auch anders rum wie beruflich 8)
      Fortan ging es recht gut, ich wusste, daß hinter der rauhen Schale eigentlich ein recht verletzliche Seele steckte und konnte ihn dazu bringen- mit gutem Zureden, nach dem Motto: "Hör mal, wenn Du Dir in Fachkunde eine 5 einfängst, dann haben die Anderen wieder was zu "kaulen " ( kaulen bedeutet soviel wie "Lästern"). Ich denk mir ja immer- den Triumph würde ich den Leuten, die ich nicht unbedingt mag, nicht gönnen."
      Er war praktisch nämlich ein Ass- die Theorie konnte er auch, ihm fehlte nur die Motivation. Und in seinem Punkt wars wohl das "Euch zeig ichs", was ihn dazu brachte, auch in der Theorie etwas mehr Gas zu geben.....Mittlerweile, 1,5 Jahre hat er rum, hat einen guten Stand im Betrieb.

      Aber dieses "hinter die Fassade gucken"- das muß man wollen, man muß sich Mühe geben ....und das ist bei einer überschaubaren Zahl an "Klienten" sicher einfacher, als bei einer ganzen Schulklasse...
    • Hallo zusammen! Es ist sehr gut, wenn Schüler Motivation hat. Aber ich weiß, was man machen muss, wenn es keine Motivation gibt, zu lernen, Hausaufgabe zu machen , und danach an der Uni Dilpomarbeit zu schreiben usw. Ich kann einen Ghostwriter empfehlen, der Schüler und Studenten aus der ganzen hilft. Und sie sind mit ihren Diensten sehr zufrieden. Es ist aufsatzdienst.de/ . Sie machen alle akademische Aufgabe sehr schnell und professionell, haben sehr günstige Preise. Sie schreiben ohne Plagiat und nach dem Schreiben prüfen ihn mit bestimmten Programmen, und können sie die Information der Prüfung zu Ihrer Arbeit hinzufügen.