Es gibt kein Aufmerksamkeitsdefizit.

    • Es gibt kein Aufmerksamkeitsdefizit.

      ADHS heißt in der Pädagogik, die das Problem nicht lösen kann und es bisher nur immer größer gemacht hat:
      Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom.

      Solche Begriffe mögen gescheit aussehen, dienen aber nur dazu, Impotenz und Inkompetenz zu verschleiern.

      Griech. "syn-dromos" heißt "Zusammen-lauf".
      Wenn soviel zusammenkommt, dass man keine Lust mehr hat, es genauer zu untersuchen, gibt man der Ansammlung einen exotischen Namen, und tut so, als ob dieses Zauberwort eine neue Krankheit des Betroffenen bezeichnet und nicht bloß ein Synonym für eigene Faul- und Dummheit ist.
      Dann gilt man als weise und als Entdecker eines neuen Problems.
      Wenn man nur genügend unverstandene Fachbegriffe in die Welt setzt, wird eine undurchschaubare Wissenschaft daraus, eine herrschende Wissenschaft.
      Herrschende Wissenschaften dienen i.d.R. niemandem.
      Das Wort Syndrom sagt also gar nichts über das Kind aus sondern nur etwas über die Ahnungslosigkeit und Lernunlust der zuständigen Erwachsenen.

      Wenn wir nicht voreingenommen sondern sorgfältig und genau hinschauen, ist nicht zu übersehen, dass es kein Aufmerkdsamkeitsdefizit gibt.
      Die Aufmerksamkeit ist bei jedem Menschen immer zu 100 % da.
      Ein Problem damit haben stets die Menschen, die Aufmerksamkeit mit DRUCK herbeinötigen wollen.
      Aufmerksamkeit erzielt man ausschließlich mit SOG-Wirkung.
      Von SOG weiß unsere Pädagogik noch nicht mal, wie man das schreibt, geschweige denn, dass sie irgendetwas Konkretes davon zu berichten wüsste.
      Wir haben eine Papier-Vollzugs-Pädagogik, die auf die Kinder angewandt wird.
      Wer aber ist schon begeistert und glücklich, wenn er immer nur das Objekt perfektinoitischer Anwendungen sein muss?

      Druck komprimiert Mensch + Problem; das ist das exakte Gegenteil von Lösung.
      Von Druck werden die Talente nicht satt sondern matt und platt.
      Mit Druck lassen sich Kräfte nur ganz schwer und schlecht lenken.
      Wenn es mit den plumpen und groben ErDRÜCKungsversuchen nicht klappt, die wir ErZIEHung nennen,
      weigern wir uns, den Balken im eigenen Auge zu sehen.
      Wir sehen unseren Misserfolg nicht durch eigene Dummheit verursacht sondern spekulieren auf mangelnden guten Willen, Trotz, Unaufmerksamkeit, Defizite und zerebrale Dysfunktionen und Schlimmeres im anderen.
      Wir machen immer alles richtig und scheitern nur daran, dass die anderen nicht richtig mitmachen.
      Egomanisch definiert die Pädagogik ihr eigenes völliges Versagen als Defizit eines anderen.
      Wie krank muss eine Gesellschaft sein, dass das alle jeden Tag mitmachen?

      Wenn Kinder nicht auf den Lehrer aufmerken, dann ist - was leicht zu prüfen ist - alles andere interessanter als er und das, was er zu bieten hat.
      Wir schämen uns nicht, bei einer Pädagogik mitzumachen, die dem Uninteressanten erlaubt, alle unter sein klägliches Niveau zu drücken.
      Mit der neuen Ich-kann-Schule mache ich diesen Barbarismus gegen Lehrer nicht mit.
      Ich zeige am praktischen Beispiel, wie gut es den Kollegen - und ihren Schülern - bekommt, wenn SIE ihre Potenz und Kompetenz entfalten und statt Druck machen Sog-Wirkung entfalten lernen.

      Jeder gesund Mensch muss doch mindestens hyperaktiv werden, wenn er ständig nur mit DRUCK in vorgefertigte SCHABLONEN genötigt wird.
      Wir alle wissen, wie sehr Unterricht in aller Regel buchstäblich zum Davonlaufen ist.
      Krank sind nicht die Kinder, die noch Fluchtversuche wagen, sondern die, die schon aufgegeben, sich unterworfen und eingefügt haben.
      Mit Unterwerfungsritualen sind die Probleme unserer Zeit nicht zu bewältigen.
      Mit UNTERricht Menschen als UNTERtanen nach UNTEN richten, das löst niemands Probleme mehr.
      Wenn wir Kinder etwas finden lassen oder geben, was ZIEHT, dann bekommt ihr Tun einen SINN.
      Dem Tun einen SINN zu geben oder zu lassen, das hat die Pädagogik der letzten Jahrzehnte geradezu katastrophal vernachlässigt.
      Nicht irgendeinen auf Papier vorgeschriebenen Sinn sondern den wirklichen Sinn des Lebens.

      Wir alle müssten doch die feine, alles durchdringende Wirkung des Hungers der Geistes- und Seelenkräfte spüren.
      In der neuen Ich-kann-Schule ist das die Richtschnur.
      Nicht nur unser Körper braucht täglich Stärkung und Pflege sondern auch die entscheidenden Kräfte von Geist und Seele.
      Mit denen muss die Pädagogik endlich umgehen lernen.
      Und das ist ein feiner, sensibler Umgang, ohne plumpen und groben Druck.
      Mit SOG lassen sich die Kräfte lösen, aufrichten, wachsen machen und lenken.

      So wie wir heute alle mit Druck immer tiefer in die Probleme hinein denken und geraten,
      so kommen wir durch ein neues SOG-Denken wieder heraus.
      LERNEN ist die Hauptaufgabe für uns alle.
      Guten Erfolg!

      Franz Josef Neffe
    • f.j.neffe schrieb:

      Wenn soviel zusammenkommt, dass man keine Lust mehr hat, es genauer zu untersuchen, gibt man der Ansammlung einen exotischen Namen, und tut so, als ob dieses Zauberwort eine neue Krankheit des Betroffenen bezeichnet und nicht bloß ein Synonym für eigene Faul- und Dummheit ist.

      f.j.neffe schrieb:

      Das Wort Syndrom sagt also gar nichts über das Kind aus sondern nur etwas über die Ahnungslosigkeit und Lernunlust der zuständigen Erwachsenen.

      Und damit scheren Sie mal eben alle betroffenen Eltern über einen Kamm. Darunter diejenigen, die sich sehr kümmern, sich immer wieder mit Fragen martern, tatsächlich das Beste für ihre Kinder wollen, diese lieben. Sich sorgen und auch ängstigen, manchmal nicht mehr wissen, wie es weitergeht... (Aber da kommen Sie dann ins Spiel. Nicht wahr, Herr Neffe!?) Sie sind schon ein wahrhaftiger Menschenfreund, Herr Neffe!
      Im Ernst, Herr Neffe, Sie haben sich nun schon oft in den unterschiedlichsten Foren disqualifiziert. Diesmal treiben Sie es aber auf die Spitze. Ihr Beitrag ist an Un- und Halbwahrheiten nicht zu übertreffen. Die Boshaftigkeit, mit der Sie hier generalisieren, menschenverachtend.
      Was ist eigentlich los mit Ihnen? Ist der SOG der fabelhaften "Ich-kann-Schule" gerade nicht so groß oder wie erklären Sie sich Ihr erbärmliches Ansinnen, mit der Not betroffener Eltern, Ihre durchaus wirtschaftlichen Interessen zu bedienen?

      Herr Neffe, nehmen Sie noch einen tiefen SOG - Pardon - Zug aus Ihrer Kräuterzigarette. Vielleicht kommen Sie dann wieder zu sich. Ich wünsche es Ihnen!